Kreative
Brücken zu neuer Identität schlägt
der mächtige Goitzsche-See bei Bitterfeld, eine in
Europa einmalige Seenlandschaft. Aus den Braunkohletagebauen
Holzweißig
West und Ost ist eine künstlich modellierte Kulturlandschaft
entstanden.
Insbesondere zur Expo 2000 entstandene Projekte haben die
Goitzsche um eine kulturelle Dimension erweitert. Die Rückgewinnung
einer Landschaft durch die Region und ihre Menschen sind
die Sinn stiftenden Elemente der Bergbaufolge- und Kulturlandschaft
Goitzsche. Gemeinsam gestalten die Ufergemeinden der Goitzsche
ihre Ufer, entwickeln Flächen im Umland, verknüpfen
Kunst, neue Architektur mit einprägsamer Landschaftsgestaltung.
Ausdruck des neuen Selbstverständnisses der Region
sind z. B. die Kunstwerke auf der Halbinsel Pouch, der „Bitterfelder
Bogen” in Holzweißig und das Wahrzeichen der
Goitzsche, der Pegelturm mit Seebrücke
an der Bitterfelder Wasserfront.
FAKTEN bis
1992: 315 Mio
t Braunkohle gefördert, Beginn der Sanierung Renaturierte
Kulturlandschaft von
60 qkm davon 25 qkm Seenlandschaft 2000: Einweihung
des Pegelturms